Brief an eine Kollegin aus dem Gewerkschaftsrat

Walter Brinkmann, Vorsitzender des ver.di-Ortsvereins Detmold, hatte sich beim ver.di-Kongress im September (mit anderen Kolleginnen und Kollegen, auf dieser Seite dokumentiert) vehement für den Erhalt des Heinrich-Hansen-Heims eingesetzt. Er hatte eine Kollegin auf dem Kongress mündlich und danach per Mail zu einem Besuch eingeladen, damit sie überprüfen konnte, dass ihre unsäglichen Äüßerungen über Hörste nicht haltbar sind. Hier die Mail von Walter:

„Liebe Kollegin, da Du  erwartungsgemäß auf meine Mail vom 1.10.  dieses Jahres ja nicht geantwortet hast, nehme ich das nahende Jahresende noch einmal zum Anlass, Dir ein paar Zeilen zu schreiben.

Das Heinrich Hansen-Heim in Lage/Hörste schließt nun ohne Not seine Türen und stellt die gewerkschaftliche Bildungsarbeit ein. Wenn ich „ohne Not“ formuliere, ist das auch genau so gemeint – denn vor einigen Wochen gab es mit Vertretern der Bezirksregierung Detmold eine Begehung (im Rahmen eines Kaufbegehrens durch die Stadt Lage für die Unterbringung von Flüchtlingen) des Gebäudes. Die Vertreter waren gut vorbereitet und im Besitz aller erforderlichen Unterlagen und Informationen zum Brandschutz. Während der Begehung wurde der Stand des Brandschutzes ausdrücklich positiv gewürdigt.

Das ist nur ein Beispiel in diesem unglaublichen gewerkschaftlichen Verwirrspiel (Lügenspiel). Du hast Dich mit Deiner Wortäußerung auf dem Bundeskongress nahtlos in diese Reihe eingegliedert und als Totengräber einer gut funktionierenden Bildungsstädte mitgewirkt. Man kann nur ahnen (die Phantasie habe ich schon) mit welchen weiteren qualifizierten Äußerungen Du dich hinter verschlossenen Türen im Gewerkschaftsrat an der Schließungsdebatte aktiv beteiligt hast.

Dass Du mein Angebot, Dich gemeinsam mit mir vor Ort zu treffen, um Deine Kritik vor Ort einem Belastungstest zu unterziehen, bewusst nicht angenommen hast – das besagt alles. Schade, dass so ein Verhalten von hohen Mandatsträgern in unserer Organisation möglich ist und geduldet wird.

Zu Deiner Kenntnis sende ich Dir einen Link zu über den Du Dir den aktuellen Film zu Lage/Hörste ansehen kannst – denn den werdet Ihr euch bestimmt nicht im Gewerkschaftsrat ansehen.“

Video Hörste

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Ein Gedanke zu „Brief an eine Kollegin aus dem Gewerkschaftsrat

  1. Nun ist die auch ver.di Jugendbildungsstätte Konradshöhe (Berlin) zu retten.
    https://rettetkonradshoehe.wordpress.com/

    Zum 31. Dezember 2016 erhielt die ver.di Jugendbildungsstätte Konradshöhe eine Kündigung des Mietvertrags durch die ver.di-Immobiliengesellschaft IVG.
    Wir fordern den Erhalt der ver.di Bildungsstätte in Konradshöhe und ein gesichertes Konzept für ihre Zukunft!
    Immer das gleiche Spiel der ver.di-Immobiliengesellschaft.
    Keine Transparenz und keine Kontrolle.

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