Scharfe Kritik der Bundesfachgruppe Verlage, Druck und Papier am ver.di-Bundesvorstand

So leicht werden sich ver.di-Bundesvorstand und die Mehrheit der Gewerkschaftsratsmitglieder nicht aus ihrer Verantwortung für ihren fatalen und unsäglichen Beschluss zum Aus für das Heinrich-Hansen-Haus in Lage-Hörste stehlen können. Der Bundesfachgruppen-Vorstand Verlage, Druck und Papier (BFGV VDP) hält die Schließung von Lage-Hörste für einen politischen Fehler. In einer ausführlichen Bewertung kommt er unter anderem zu folgenden Schlüssen:

  • Das Haftungsrisiko (im Brandfall) war ein vorgeschobenes Argument zur Schließung der Bildungsstätte Lage-Hörste.
  • Das Vorgehen der Gewerkschaftsführung widerspricht den Verhaltensregeln von ver.di.
  • Der Schließungsbeschluss ist ein Verstoß gegen die strategischen Ziele und die Bildungskonzeption von ver.di
  • Gute Arbeit wird nicht belohnt.
  • Die Kriterien der Bildungskonzeption von 2007 galten offenbar nicht mehr bei der Beschlussfassung durch den Bundesvorstand, Hörste zu schließen.

„Der Bundesfachgruppenvorstand Verlage, Druck und Papier wird alle Maßnahmen und Initiativen der Freunde und Förder unterstützen, die dem Haus Lage-Hörste ein Weiterbestehen ermöglichen“, heißt es abschließend. So schnell geben Gewerkschafter eben nicht auf. Mehr: BFGV_Stellungnahme_Schließung_Lage-Hoerste

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2 Gedanken zu „Scharfe Kritik der Bundesfachgruppe Verlage, Druck und Papier am ver.di-Bundesvorstand

  1. Nur soviel nach der Schließung der Schulungsstätte in Springen / Heiderod
    wäre die nun schon die zweite Einrichtung aus Druck und Papier / Medienge-
    werkschafts Zeit….. die beiden Vorgänger von Verdi haben sehr viel Wert auf
    Arbeiter/Angestellten und Betriebsräteschulung gelegt soll das alles brachliegen
    bleiben ? Hohlen sie sich nun den Funktionärsstammt direkt von der Hochschule
    ich bin der Meinung das diese Bundesfachschule erhalten bleiben sollte letztlich
    im Interesse der Kollegen im Betrieb und den Kollegen in der Einrichtung.

  2. Die Art und Weise wie dieser UNSÄGLICHE BESCHLUSS des ver.di-Bundesvorstands und des Gewerkschaftsrats zustande gekommen ist, sollte doch nochmal genauer hinterfragt werden. Welcher kritische und unabhängige Geist würde das denn wohl machen können. Vielleicht das Team um Günter Wallraff?
    Wohin steuert die Gewerkschaft ver.di? Wäre doch ein interessanter Arbeitsauftrag.

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